Psychomotorik – Kinder stärken und begleiten
Jedes Kind entwickelt sich in seinem eigenen Tempo. Manchmal braucht es dabei zusätzliche Unterstützung – besonders in der Bewegung, im Verhalten oder im Umgang mit Herausforderungen.
Die Psychomotorik-Therapie unterstützt Kinder ganzheitlich und stärkt sie in ihrer motorischen, emotionalen und sozialen Entwicklung.
Wann kann Psychomotorik hilfreich sein?
Eine Abkärung kann sinvoll sein, wenn ein Kind:
- in seiner Bewegungsentwicklung unsicher oder verzögert ist
- beim Zeichnen oder Schreiben Mühe hat
- besonders ungeschickt oder gehemmt wirkt
- Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Kindern zeigt
- schnell frustriert ist oder wenig Selbstvertrauen hat
- Mühe mit der Selbststeuerung oder Impulskontrolle hat
Abklärung
In einer spielerischen und wertschätzenden Atmosphäre erfasst unsere Psychomotorik-Therapeutin den Entwicklungsstand des Kindes in den Bereichen Bewegung, Wahrnehmung und Verhalten.
Beobachtungen und Gespräche mit Eltern und Lehrpersonen helfen dabei, ein umfassendes Bild zu erhalten. Gemeinsam wird anschliessend entschieden, welche Unterstützung sinnvoll ist.
Therapie
Die Therapie orientiert isch an den Stärken, Bedürfnissen und Zielen des Kindes.
Sie findet in der Regel einmal pro Woche statt – einzeln oder in einer Kleingruppe. Der Austausch mit Eltern und Lehrpersonen ist uns dabei besonders wichtig.
Prävention und Beratung
Neben der Therapie bieten wir:
- Präventive Projekte in Kindergarten- und Schulklassen
- Gruppenangebote bei leichteren grafomotorischen Schwierigkeiten
- Beratung für Eltern und Lehrpersonen
Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt durch die Lehrperson über die Schulleitung.
Kontakt:
Gabrielle Bischof,
Primarlehrerin, Psychomotorik-Therapeutin, Leiterin Kinderspychodrama.